Holz

Holz

Das Material Holz ist aus den meisten Gärten nicht wegzudenken. Als nachwachsender Rohstoff zeigt es je nach Art und Gestaltung einen natürlichen, rustikalen oder eleganten Charakter. In Kombination mit anderen Materialien wie Metall oder Stein ergeben sich harmonische bis spannungsreiche Eindrücke.

Holz findet Verwendung bei:

Terrassen und Stegen,

Zaun und Rankgitter,

Treppen und Sitzplätzen,

Lauben und Pergolen,

Garten- und Gerätehäuser,

Spielgeräten,

Sicht- und Windschutz.

Als einheimische Hölzer finden Fichte, Lärche, Eiche, Edelkastanie und Robinie Verwendung.

Die Lärche

Lärche ist das schwerste und zugleich härteste einheimisches Nadelholz (mit Ausnahme der Eibe).
Sie ist harzhaltig, besitzt gute Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften, und ist
resistent gegenüber Chemikalien. Das Kernholz ist witterungsbeständig und unter Wasser von
hoher, der Eiche vergleichbarer Dauerhaftigkeit.
Bevorzugte Verwendungen für: Terrasse, Zaun oder Pavillon.

Die Eiche

Die Eiche ist mittelschwer bis schwer und hart und verfügt über ausgezeichnete Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften und hohen Abnutzungswiderstand.
Eiche wird da eingesetzt, wo das Material im bewitterten Bereich echten Belastungen standhalten und eine lange Lebensdauer besitzen soll.
Gerne wird die Eiche bei einem Carport oder einer überdachten Veranda benutzt, wo man sie für die gewichttragenden Pfeiler und die Dachkonstruktion verwendet. Auch für Palisaden eignet sich Eiche hervorragend. Aufgrund ihres hohen Gerbsäureanteils ist sie nicht anfällig für Schädlinge, wie den Holzbockoder den Holzwurm.

Die Edelkastanie

Das unbehandelte Holz der Edelkastanie ist so stabil und langlebig, dass es seit Jahrzehnten bevorzugt in der Lawinenverbauung eingesetzt wird.
Daher ist es im Garten- und Landschaftsbau für ähnliche Anforderungen bestens geeignet, wie z.B.: als Stangen und Pfähle, im Zaun- und Terrassenbau, als Holzpflaster und bei Spielplätzen.

Die Robinie

Das Holz der Robinie gilt als robust und steht dem oft verwendeten Teakholz oder Mahagoni optisch in nichts nach. Beim Bauen von Gartenmöbeln oder Spielgeräten oder als Terrassen Belag findet Robinienholz zunehmend Verwendung.

Ipe

Ipe („Baum des Lebens“) ist die Königin der tropischen Harthölzer. Das aus Südamerika stammende Holz ist besonders für den Verbau im Außenbereich geeignet.

Cumaru

Ebenfalls aus Südamerika stammt das Laubholz Cumaru, das rotbraun bis gelblich ist.
Seit wenigen Jahren wird Cumaru wegen seiner ausgezeichneten technischen Eigenschaften als
Terrassendiele oder Unterkonstruktion auch in Deutschland immer beliebter.

Kebony

Als Ersatz für Tropenholz bietet sich Kebony an, ein in Norwegen entwickeltes Verfahren, dass
nachhaltige Weichhölzer durch eine bio-basierte Flüssigkeit aufwertet. Ergebnis ist ein sehr hartes und dauerhaftes Holz, das sowohl für interne als auch für externe Anwendungen geeignet ist.

WPC (Wood Plastic Composite)

Dieser Verbundstoff aus Recycling-Material kombiniert die
Anmutung von Holz mit der Langlebigkeit und Beständigkeit von Kunststoff.

Eine Terrasse aus WPC-Dielen ist witterungsbeständig und pflegeleicht. Durch die industrielle Herstellung wird eine gleichmäßige Oberfläche erzielt. Die optische Vielfalt bei WPC-Dielen ermöglichen einen Einsatz für jede denkbare Umgebung.